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Taschenbuch 150 Seiten
ISBN: 978-3-8476-7515-0
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Inhalt
Im Keller einer Londoner Grundschule werden die Leichen von zwei Frauen und einem Mann gefunden, deren Gesichter entsetzlich mit Säure entstellt wurden.

Skandalreporter Jack Calhey recherchiert, ausgestattet mit Insider-Informationen seines Kontakts bei Scotland Yard, die Hintergründe dieses grausamen Verbrechens: Wer waren die drei Opfer? Welche Verbindung existierte zwischen ihnen? Und was bedeuten die merkwürdigen Nachrichten, die der Mörder am Tatort hinterließ?

Durch Zufall stößt Jack auf eine Spur, die ihn dem ›Säurekiller‹ näher bringt, als ihm lieb ist. Und der hat sein Werk längst noch nicht vollendet...

Leseprobe (Pdf)
Wissenwertes
"Aufgefressen" wurde auf recht ungewöhnliche Weise geboren, denn ich hatte zunächst nur den Titel, den ich unbedingt für einen meiner Romane verwenden wollte. Der grundlegende Plot und die wichtigsten Zutaten (verätzte Leichen in der Schule, das grausame Finale) kamen dann recht schnell dazu.

Interessant ist vielleicht noch, zu erwähnen, dass ich ursprünglich vorhatte, "Aufgefressen", wie meine vorherigen drei Werke ("Die Beichtkammer", "Gewaltnatur" und "Dirty Story") in der Ich-Form zu schreiben. Der Leser sollte die Geschichte aus der Sicht Jack Calheys erleben. Ich entschied mich dann aber während des Schreibens doch aus mehreren Gründen dagegen. Zum einen war es mir ein Bedürfnis, dem Leser die (zukünftigen) Opfer näher zu bringen, was ich nur losgelöst von der Ich-Erzählweise tun konnte; zum anderen wollte ich dann doch auch den Stil des Vorgängers "totreich" beibehalten.

Überhaupt gibt es zu meinem Erstling einige Parallelen: Die getrennt stattfindenden Ermittlungen des Reporters Jack Calhey und der MET-Beamten Macintosh und Highsmith, die nicht-lineare Erzählweise und natürlich der leise Humor, der hier und da durch blitzt. Trotzdem ist "Aufgefressen" wesentlich blutiger geraten, als sein Vorläufer.

Meine Lieblingsszene ist ganz klar die auf dem Friedhof, wenn Jack Calhey dort während eines schweren Gewitters einer heißen Spur folgt.

Inspirationsquellen für meine Arbeit waren diesmal übrigens u.a. der Film "Familiengrab" ("Family Plot", USA 1976) von Alfred Hitchcock und ein real existierendes Gebäude (welches, sei aus dramaturgischen Gründen hier nicht verraten) in Friedberg / Hessen.
Leserstimmen
5 Sterne

... und wenn du denkst, du kennst den Mörder, ändert sich alles noch einmal!

von Lesemarle, LovelyBooks Rezensentin

J.P. Conrad ist es erneut gelungen einen Thriller zu schreiben, bei dem die Spannung bis zum Ende bestehen bleibt.

Der grösste Teil des Thrillers wird aus Sicht von Jack Calhey erzählt und wie er sich auf die Suche nach dem Mörder macht. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass die einzelnen Episoden nachvollziehbar und sehr detailliert beschreiben sind. So hatte ich das Gefühl, wirklich im Geschehen involviert zu sein.

Ich möchte hier nicht allzu viel verraten, aber mehrmals denkst du beim Lesen, dass du weisst, wer der Mörder ist und sich dann doch noch alles ändert. Gegen den Schluss scheint alles klar zu sein, wäre da aber nicht noch der Epilog ...


5 Sterne

Säuretode

von harakiri, LovelyBooks Rezensentin

Jack Calhey, Reporter einer Londoner Zeitung, hofft auf einen tollen Artikel als ihm Insiderwissen zu einem schaurigen Mord zugespielt wird: im Keller einer Schule wurden 3 Leichen gefunden, grausam entstellt mit Säure. Jack sucht nach Zusammenhängen und wird auch bald fündig. Doch schnell kommt er dem Mörder zu nahe und gerät selbst in dessen Visier.

Schade, dass das Buch so schnell aus war, aber hier hieß es wohl "wenn es am schönsten ist, soll man aufhören" :) Kein unnötiges in die Länge zerren, wie man es von anderen Thrillern kennt, von denen man dann hofft, dass sie jetzt endlich zum Ende kommen. Der Autor J.P Conrad war mir bisher unbekannt, aber ich weiß nicht wieso. Denn sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, die Handlung nimmt einen von der ersten Seite an mit und der Spannungsbogen bleibt konstant hoch bis zum Schluss. Im Epilog wartet dann noch eine kleine Überraschung auf den Leser, die mir sehr gut gefallen hat.

Jack möchte man allerdings manchmal schütteln, weil er so unerschütterlich vorgeht und seine eigene Sicherheit außer Acht lässt. "Aufgefressen" ist eine unabhängige Fortsetzung von "totreich", die man aber auch ohne Kenntnis des ersten Bandes sehr gut lesen kann. Immer wieder kommen kleine Rückblenden auf "totreich" im Inhalt vor, die neugierig auf diesen Band machen, den ich jetzt unbedingt auch noch lesen mag.

Mich haben Autor und Buch vollkommen überzeugt!
5 Sterne

Aufgefressen

von janaka, LovelyBooks Rezensentin Das Buch fängt mit einem Prolog an, indem eine Frau von ihrem Mann immer wieder brutal geschlagen wird. Eines Tages hält sie den Druck nicht mehr aus und reagiert sich an einem kleinen Jungen ab.

Nächste Szene: Hausmeister Mitchell Liberman findet im Keller der St. Marys Primary School drei Leichen, deren Gesichter sind mit Säure verätzt wurden. Es sind zwei Frauen und ein Mann.

Yard-Ermittler Inspektor Hubert Macintosh und sein Kollege Steven Highsmith ermitteln in diesem Fall, aber auch Journalist Jack Calhey recherchiert auf eigene Faust. Jack kommt dem Täter ziemlich nahe und setzt sein Leben aufs Spiel. Es tauchen weitere Leiche mit verätzten Gesichtern auf. So nach und nach werden alle Puzzleteile zusammengesetzt.

Ich bin schnell in die Geschichte hinein gekommen, der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd, er animiert mich gleich weiter zu lesen. Der Autor baut gleich am Anfang eine gute Spannung auf und kann sie die ganze Zeit aufrecht erhalten. Er erzählt die Geschichte in mehreren Strängen und zu verschiedenen Zeitpunkten, was mich erst ein bisschen irritierte, dann aber neugierig machte. Im Showdown trafen alle Stränge zusammen und die Auflösung ist echt genial und sehr überraschend.

Die Beschreibungen der Geschehnisse sind sehr authentisch und mein Kopfkino ist gleich losgegangen. Allein die Beschreibungen der Säure im Gesicht der Opfer war so realistisch, dass ich meine Augen instinktiv zu gemacht habe.

Mit Jack Calhey hat der Autor J.P. Conrad einen sehr sympathischen aber auch recht eigensinnigen Hobby-Ermittler ins Leben gerufen. Er ist mir gleich ans Herz gewachsen und ich bin neugierig auf "totreich" geworden.

Einziges Manko ist die Kürze des Krimis, trotzdem bekommt dieser Krimi eine klare Leseempfehlung. Freue mich schon auf weitere Fälle dieser Ermittler.
4 Sterne

Kein Horror, sondern guter, solider Krimi

von chatty68, LovelyBooks Rezensentin

Neugierig durch den Titel und den Klappentext, hatte ich eine Horror Geschichte vermutet. Jedoch entpuppte sich die Story als guter, solider Krimi mit dezentem Thrill. Die Story besticht durch viele Irrungen und Wirrungen, die dem ganzen die besondere Würze und auch Spannung geben. Keine Sekunde langweilig, niemals den Gedanken, das Buch einfach nur zur Seite zu legen.

Die Protagonisten, bekannt aus dem 1. Band "Totreich" treten locker und soverän auf. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar.

Wer englische Krimis mag, den wird dieses Buch begeistern.
4 Sterne

Säureopfer oder Sühneopfer....

von kassandra1010, LovelyBooks Rezensentin

Fünf Tote, übergossen mit Säure und die Ermittlungen des Yard geraten ins Stocken. Währe da nicht Jack, ein unerschrockener Reporter, der der ganzen Verstrickung auf die Spur kommt. Alles scheint mit einem Zahlencode verbunden zu sein und die Zeit wird langsam knapp. Ein guter Thriller mit einem unfassbaren Ende!
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