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Taschenbuch 396 Seiten
ISBN:978-3-8476-4629-7
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Inhalt
Nach dem überraschenden Selbstmord des wohlhabenden Industriellen Byron Moore steht Inspektor Hubert Macintosh von der Hertfordshire Constabulary vor einem großen Rätsel: Ein Motiv für den Suizid fehlt ihm ebenso wie die Information, wo sich Moore kurz vor seinem Tod für zehn Tage aufgehalten hat.

Einzig Moores bester Freund, der hitzköpfige Journalist Jack Calhey, versucht den Inspektor aus persönlichem und beruflichem Ehrgeiz zu unterstützen; sehr zum Missfallen von Macintoshs Vorgesetzten. Während ihrer Recherchen stoßen die beiden auf immer neue Ungereimtheiten, Lügen und letztendlich eine Wahrheit, die sie an die Grenzen ihres Verstandes bringen...

Leseprobe (Pdf)
Wissenwertes

Die Idee zu totreich

Der grundlegende Kern der Geschichte schwirrt schon sehr lange in meinem Kopf herum, eigentlich seit meiner Kindheit. Natürlich nicht auch nur annähernd so komplex, wie jetzt in totreich. Es ging um einen geheimnisvollen Ort, an den Menschen gingen, um dann verändert zurück zu kommen. Dann kurz darauf sterben sie. Das ist nicht viel, aber es hat totreich in Gang gebracht.

Insgesamt habe ich knapp über zwei Jahre an meinem ersten Roman geschrieben, dessen Arbeitstitel „Der Club der toten Millionäre" war. Dieser erschien mir dann aber aus zwei Gründen falsch: Zum einen wirkt er zu verspielt und wenig bedrohlich (die Anspielung an den „Club der toten Dichter" war dabei nur Zufall). Zum anderen ist es ja bei der Vermarktung von Vorteil, einen einschlägigen, möglichst kurzen, Titel zu wählen. Es geht ja in der Geschichte unter anderem um wohlhabende, einflussreiche und skrupellose Menschen, die über Leichen gehen. Das Wort „stinkreich" schwirrte mir dabei im Kopf rum und das ist ja schon nicht sehr positiv beladen. Aber in meinem Roman kommen ja nicht gerade viele dieser Personen mit dem Leben davon, gerade aufgrund ihrer Skrupellosigkeit. Die sind dann nicht stinkreich sondern eben totreich. Und wenn man tot ist, nützen einem der größte Einfluss und das dickste Bankkonto nicht mehr.

Ein Konzept hatte ich beim Schreiben von totreich nicht wirklich, zumindest keines auf Papier. Dadurch blieb mir (leider) auch nicht erspart, einige Kapitel zu schreiben, die dann in der endgültigen Fassung keine Verwendung gefunden haben. Sie passten nachher einfach nicht mehr zum Verlauf der Handlung oder hätten die Geschichte ausgebremst.

Unter anderem habe ich folgende Kapitel geschrieben:

- Grace Martins lenkt sich mit einer Shopping-Tour durch London von Jacks Entführung ab. Dabei wird sie plötzlich von einem Fremden mit einer Waffe bedroht, der herausfinden will, ob Jack wirklich noch am Leben war. Diese Szene wurde dann später durch das Gespräch zwischen Grace und Thomas Patterson ersetzt.

- Inspektor Macintosh versucht, sich in einem Park in Middleton bei einem Mann namens Lamar Peters Insider-Informationen zu Mister Black zu beschaffen.

- Die Haushälterin Martha Keller trinkt nach einem Vorstellungsgespräch Kaffee im Hotel „Les Marples" (ein Insider, natürlich benannt nach Agatha Christies Miss Marple). Dabei fällt ihr am Nebentisch eine Person auf. Sie erinnert sich daran, den Mann am Tage vor Byron Moores Tod gesehen zu haben.

Ein paar Anekdoten zu den Namen und Charakteren

Also Jack Calhey hieß von Anfang an so, das hatte ich so glasklar vor Augen. Calhey ist zugegeben ein ungewöhnlicher Name, den man auch nicht sehr häufig findet.

Bei seiner Lebensgefährtin Grace Martins wollte ich ein Pendant zu ihm erschaffen, das wesentlich mehr Grazie, Würde und Stil ausstrahlte als er (und ihm dabei aber auch ordentlich Paroli bieten konnte). Mir schwebte hier Grace Kelly in Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof" (Rear Window, USA 1954) als Pendant zu Raubein James Stewart vor und deshalb nannte ich Jacks Freundin auch Grace.

Inspektor Hubert Macintosh: Der Vorname Hubert (englisch ausgesprochen „Jubert") hat so etwas Altmodisches und das wollte ich direkt mit dem Namen vermitteln. Ein Mann der mit Computern nichts anzufangen weiß und mit seiner ständig nörgelnden Frau ein eher biederes, spießiges Leben führt. Gerade was das Zusammenspiel zwischen den beiden angeht: Hier standen für mich eindeutig der Chief Inspector Oxford und seine Gattin aus Alfred Hitchcocks „Frenzy" (GB 1972) Pate. Es ist einfach zu köstlich (im wahrsten Sinne), wenn sie ihren Mann mit immer neuen exotischen Gerichten zum Dinner „foltert". Allerdings kracht es zwischen Macintosh und seiner Frau auch mal richtig. Steven Highsmith soll natürlich an die Krimiautorin Patricia Highsmith erinnern. In totreich gibt es, neben den Namen der handelnden Personen, viele weitere Anspielungen auf Filme und Literatur, z.B.

Das Schachspiel

Ich wollte in totreich auf jeden Fall ein klassisches Wortduell zwischen gut und böse unterbringen, bei dem jedes falsche Wort zu einer Katastrophe führen würde. Dabei kam ich auf die Idee, es während eines parallel stattfindenden Schachduells spielen zu lassen. Die beiden Kontrahenten duellieren sich also auf zwei Ebenen gleichzeitig. Dabei habe ich die Schachpartie zitiert, die auch der Eröffnungssequenz im James Bond Film „Liebesgrüße aus Moskau" (From Russia With love, GB 1963) als Vorlage diente.

Caplan

Die kleine Siedlung Caplan mit seinen verschwörerischen Bewohnern verdankt seinen Namen dem fiktiven Agenten George Kaplan aus Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte" (North By Northwest, USA 1959)

Das Maisfeld

Auch die Verfolgungsjagd durch das Maisfeld ist eine Huldigung an die wohl bekannteste Szene aus „Der unsichtbare Dritte", hier allerdings mit Geländewagen, anstatt mit einem Flugzeug.

Hypnose

Die im Buch erwähnte Methode der Hypnose (mehr möchte ich an dieser Stelle hierzu nicht verraten) gab es des Öfteren in Film und Fernsehen. In diesem speziellen Fall entlieh ich die Idee einer Folge der britischen TV-Serie „Die Zwei" mit Roger Moore und Tony Curtis (The Persuaders, GB 1970-71).Der Begriff Psynose hingegen ist eine reine Erfindung von mir.

Das Hotelzimmer

Wenn Hubert Macintosh unter Zuhilfenahme seines „Charmes" ein Zimmermädchen dazu verleitet, ihm eine fremde Zimmertür aufzuschließen, dachte ich beim Schreiben ein wenig an Sean Connery als James Bond in „Goldfinger" (GB 1964), der sich auf ähnlichem Weg Zugang zu Goldfingers Suite verschafft.
Leserstimmen
5 Sterne

Klasse England-Thriller

von irismaria, Lovelybooks Rezensentin

„totreich“ ist ein fesselnder Thriller des deutschen Autors J.P. Conrad. Die Story spielt in England.

Inspektor Hubert Macintosh und Steve Highsmith von der Hertfordshire Constabulary werden zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen: der wohlhabende Geschäftsmann Byron Moore hat sich mit seinem Brieföffner im Arbeitszimmer erdolcht. Aber warum? Die Kommissare ermitteln in Moores Umfeld und erfahren von Moores Freund Jack Calhey, der den Toten als letzter getroffen hat, dass dieser verändert war. Rätselhaft ist auch, dass Moore sich auf einen zehntägigen Urlaub begeben hat, von dem seine Haushälterin nur weiß, dass er auf eine geheimnisvolle Einladung zurückging. Als der französische Industrielle Philippe Perrant, ein Geschäftspartner von Byron kurz darauf ebenfalls umkommt, ahnen die Polizisten, dass ein Zusammenhang besteht. Denn auch Perrant hat eine mysteriöse Einladung bekommen, der er gefolgt ist. Eine dritte Einladung geht bei einem Bankier ein und Macintosh und Highsmith wollen dem Absender mit Calheys Hilfe eine Falle stellen…

Der Thriller ist von Beginn an spannend und überrascht mit immer neuen Wendungen. Intelligente Dialoge und fesselnde Action wechseln sich ab. Wie immer bei Krimis, die in England handeln, spielen auch die Standesunterschiede eine große Rolle.

Ich empfehle diesen Pageturner gerne weiter und bin schon gespannt auf die Fortsetzung!
5 Sterne

Spannung bis zur letzten Seite

von SmilingKatinka, Lovelybooks Rezensentin

Bryon Moore ist ein angesehener, jedoch recht einsamer Geschäftsmann, der eigentlich nur seinen Freund, den Journalisten Jack, hat. Doch Bryon ist nicht unglücklich und ein lebensfroher Mensch. Deshalb ist es auch sehr verwunderlich, dass er eines Tages tot aufgefunden wird und Suizid begangen haben soll. Jack Calhey glaubt dies nicht, denn erstens passt Suizid nicht zu bryon und zweitens gibt es einige Ungereimtheiten. Außerdem war Bryon kurz vor seinem Tod noch im Urlaub, wofür er sich sonst nie Zeit genommen hat, und war nach dem Urlaub völlig verändert. Auch Inspektor Hubert Macintosh glaubt nicht wirklich an den Selbstmord und ermittelt weiter. Obwohl Polizei und Presse normalerweise nicht gut harmonieren, arbeiten die zwei zusammen und merken bald, dass nicht so ist, wie es scheint.

J.P. Conrad ist mit totreich ein unglaublich spannender Thriller gelungen, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Ein Buch, das die Abgründe der menschlichen Psyche zeigt und deutlich macht, dass auch und gerade die oberen Gehaltsklassen vor Versuchungen nicht geschützt sind und Macht und Gier mit dem Einkommen exponentiell anwachsen. Der Schreibstil ist spannend und die Figuren sehr vielschichtig gezeichnet, sodass man direkt in die Geschichte eintauchen kann und ihrem Sog nicht zu entkommen vermag.

J.P. Conrad ist für mich ein Autor, dessen Werke ich jederzeit weiterempfehlen kann!
5 Sterne

Ein ungewöhnlich vielseitiger und in seinem späteren Verlauf enorm spannender Thriller

von villawiebke, Lovelybooks Rezensentin

Der Großindustrielle Byron Moore wird mit einem Brieföffner in der Brust auf seinem herrschaftlichen Anwesen tot aufgefunden. Während erste Untersuchungen einen Suizid vermuten lassen, kann sein langjähriger Freund und Journalist eines einschlägigen Provinzblattes nicht so recht an eine Selbsttötung des Konzerninhabers glauben. Deshalb versucht er den zuständigen Inspektor mit verschiedenen Argumenten vom Gegenteil zu überzeugen. Lange braucht Jack Calhey dafür allerdings nicht. Denn weder das Motiv von Byron Moores Ableben ist dem einst im Scotland Yard tätigen Hubert Macintosh klar, noch weist dessen Gesundheitszustand auf ernsthafte Probleme hin. Und dann gab es da noch eine seltsame Urlaubsreise, die den als Workaholic bekannten Unternehmer völlig verändert hat und über die er mit niemanden reden wollte. Daher nimmt schon bald eine Ermittlung ihren Lauf, die nicht nur an Byron Moores Unternehmungen zweifeln lässt, sondern auch Jack Calhey in höchste Gefahr bringt.

Korruption und Bestechung, Freiheitsberaubung und Mord, Waffenhandel und Drogenmissbrauch. Die Liste der Verfehlungen ist lang, die der Autor nutzt, um nach einer trügerischen Ruhe, mit enormen Tempo die unglaublichen Machenschaften eines manipulativen Despoten zu erzählen. So stolpert der Leser gemeinsam mit dem Journalisten Jack Calhey von einer Misere in die nächste, setzt sich mit niederträchtigen Unternehmern und angeheuerten Killern auseinander und muss letztendlich um das Leben mehrerer Menschen bangen. Eine clever arrangierte Jagd, die neben einer ungewöhnlichen Foltermethode, auch mit filmreifen Szenen, britischem Humor und vielseitigen Figuren einhergeht und mit einem ganz fiesen Cliffhanger endet. Doch bis es soweit ist und dunkle Augen Schreckliches prophezeien, kann sich der Leser neben gefährlichen Aktionen auch an akribisch geführten Ermittlungen erfreuen und an ein Duo der Hertfordshirer Polizei, das hoffentlich noch öfter in Erscheinung tritt.

Fazit: Mit "totreich." Ist dem deutschen Autor J.P. Conrad ein ungewöhnlich vielseitiger Thriller gelungen, der psychologisch ausgefeilt, wunderbar britisch und in seinem späteren Verlauf mit einem enormen Spannungspotenzial außerordentlich gut unterhält.
5 Sterne

Gier nach Reichtum und Macht

von buecherwurm1310, Lovelybooks Rezensentin

Schon beim Prolog geht es zur Sache, den Jack wird gefoltert. Wer ist sein Peiniger?

Kurz nachdem Jack Calhey, Journalist bei einer kleinen Zeitung, seinen alten Freund Byron Moore, angesehener Geschäftsmann, besucht hat, ersticht sich Byron mit dem Brieföffner. Für Inspektor Hubert Macintosh und sein Assistenten Steve ist das ein rätselhafter Fall. Zum einen ist es eine sehr außergewöhnliche Art, sich umzubringen, zum anderen gibt keinen Abschiedsbrief.

Jack glaubt nicht an Selbstmord. Er weiß nur, dass sein Freund bei seinem Besuch partout nicht über seinen 10tägigen Urlaub reden wollte und sich auch sonst etwas komisch verhielt. Von der Haushälterin Martha Keller erfährt Macintosh, dass Byron eine Einladung für diesen Urlaub erhalten hat. Er sollte abgeholt werden, aber seltsamerweise war sein Gepäck zu Hause geblieben.

Bald gibt es einen weiteren Toten. Er war ein Geschäftspartner Byrons und auch er hatte solch eine Einladung erhalten.

Macintosh ermittelt weiter, obwohl sein Vorgesetzter keinen Handlungsbedarf sieht. Unterstützung erhält er von Jack, dem die Geschichte auch keine Ruhe lässt. Ben Walston, Banker, erhielt auch eine Einladung, nahm sie aber nicht an, da sie ihm suspekt war. Da Jack eine gewisse Ähnlichkeit mit Walston hat, gibt er sich als Walston aus, um so den Lockvogel zu spielen. Leider läuft nicht alles nach Plan: Jack wird entführt.

Der Thriller hat viel Dynamik und überraschende Wendungen. Es geht wieder einmal um die Gier der Menschen, die – obwohl sie Reichtum und Macht besitzen – nie genug kriegen können. Dafür gehen sie auch über Leichen.

Durch die überaus spannende Handlung ist kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Am Ende bleibt einiges ungeklärt, so dass wir uns auf ein Wiedersehen mit Jack, Hubert und Steve freuen.
5 Sterne

Rot wie Blut, schwarz wie der Tod

von Baerbel82, Lovelybooks Rezensentin

…das sind die Farben von „totreich“, dem Thrillerdebüt von J.P. Conrad, da weiß der Leser sofort, was auf ihn zukommt. Der Prolog geht dann auch gleich in medias res: Jack wird von einem Unbekannten gefoltert. Wer ist Jack und wie konnte er überhaupt in diese Situation gelangen?

Byron Moore, ein angesehener und wohlhabender britischer Geschäftsmann, hat Selbstmord begangen. Oder war es Mord? Wo liegt das Motiv?

Inspektor Hubert Macintosh und sein Assistent Steve Highsmith von der Hertfordshire Constabulary, nahe London, ermitteln. Jack Calhey, ein Journalist (der Mann aus dem Prolog), hatte seinen besten Freund kurz vor dessen Tod noch besucht. Byron benahm sich „komisch“ und wollte nichts über seinen 10-tägigen Urlaub erzählen, aus dem er kürzlich zurückgekehrt war. Martha Keller, Byrons Haushälterin, findet eine mysteriöse Einladung, von einem gewissen LJM, der sich über einen Mister Black mit Byron in Verbindung setzen wollte.

Kurz darauf verunglückt ein Geschäftspartner von Byron, der Industrielle Philippe Perrant, in Frankreich beim Absturz mit seinem Privatflugzeug tödlich. Auch er hatte eine gleichlautende Einladung erhalten und war kurz vor seinem Tod 10 Tage verreist. Es gibt einen dritten Todeskandidaten, den ebenfalls mit Byron geschäftlich verbundenen Banker Ben Walston. Anlässlich eines Wohltätigkeitsballs soll Jack mit ihm zusammentreffen, um Mr. Black auszumachen. Doch Ben Walston erscheint nicht und Mr. Black kann fliehen.

Jack ist alarmiert: Denn zwei mögen Zufall sein, drei niemals! Macintosh hat eine Idee: Jack soll den Lockvogel spielen und als Ben Walston zu Mr. Black Kontakt aufnehmen. Doch auch diese Aktion läuft schief: Jack wird entführt! Den ominösen LJM kann er zwar enttarnen und erfährt auch die Wahrheit über den Tod seines Freundes Byron, aber um welchen Preis? Macintosh und sein Assistent ermitteln parallel zu Jack und stoßen schon bald auf dieselben schockierenden Tatsachen. Nichts ist wie es scheint...

Skrupellose Menschen, die über Leichen gehen, filmreife Action und eine Prise Humor, das sind die Zutaten für diesen spannenden Thriller. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt, noch dazu von einem deutschen Autor. „totreich“ ist außerdem eine Reminiszenz an Patricia Highsmith, der US-amerikanischen Schriftstellerin, denn Macintoshs Frau heißt Patricia, sein Assistent Highsmith. Genau wie sie legt J.P. Conrad bei seinem Roman besonderen Wert auf die psychologischen Hintergründe.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Anspielungen auf einschlägige Filme und Literatur. Eine meiner Lieblingsszenen ist eine „Flugschau“: Hubschrauber gegen Cessna - Adrenalin pur! Aber auch die Folterszene und ein Schachspiel, welches wie ein Duell daherkommt, sind hochspannend. Leider endet „totreich“ mit einem fiesen Cliffhanger, so dass ich schnell den Nachfolger „Aufgefressen“ haben muss.

Meine Empfehlung: Unbedingt Lesen!
5 Sterne

Ein Kriminalroman, der sich sehen und vor allem lesen lassen kann!

Julia Bieler, Gewinnerin Facebook-Verlosung

Den Inhalt lasse ich mal außen vor, aber ich kann so viel verraten: Rasant und spannend!!! Die Charaktere sind treffsicher umschrieben: Man hegt sofort Sympathie oder Antipathie. Das hat mich an alte Filme erinnert, in denen man sofort weiß wer gut und wer böse ist. Ok, auch da kann es Überraschungen geben...

Aber nicht daß man jetzt denken müsste "Ok, alles klar, langweilig und vorhersehbar: Mitnichten! Ein Auf- und Ab, überraschende Wendungen und manchmal habe ich sogar das Atmenbeim Lesen vergessen. Manche Kapitel habe ich so verschlungen, daß ich überlegt habe die Schriftgröße auf meinem Kindle zu verkleinern, damit ich nicht so oft umblättern muß.

Eine gewisse Affinität zu alten Filmen ist nicht nur bei der Umschreibung der Charaktere festzustellen, sondern auch in vielen Szenen. Das Gespräch zwischen Gut und Böse bei einer Partie Schach erinnert nicht nur an das Pokerspiel in Casino Royale, sondern auch an weitaus ältere Filme.

In den vielen spannenden Szenen ein extrem gelungener Mix aus moderner Action und klassischem Gut-und Böse Spiel. Viele Situationen in denen der sympathische Protagonist Calhey steckt, lassen einen schier verzweifeln.

Rundum ein mehr als gelungenes Erstlingswerk, dessen Sprache und Schreibstil angenehm zu lesen sind. Wie ich schon mal schrieb "weder Groschenroman, noch Umberto Eco in "das Foucaultsche Pendel". Flüssig und angenehm geschrieben, ohne sich dabei in lange Sätze zu verschachteln, dabei aber nicht anspruchslos.

Ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch und hoffe, es lässt nicht allzu lange auf sich warten.
5 Sterne

Sehr gute Mischung

von Carmen, Amazon Kundin

Bei Totreich wird man wirklich mit rein gezogen , in die Welt des Geldes und der Macht . Hubert Macintosh und sein Kollege Highsmith sind ein tolles Team , sie kommen wirklich identisch rüber und geben dem ganzen die richtige Mischung . Jack Calhey ,der als Reporter bei der Loughten arbeitet treibt mitten in diesem Sog aus Lügen und Verrat und es macht wirklich Spaß die Story zu verfolgen . Eine sehr gelungene tolle Mischung und wirklich lesenswert . Auch toll geschrieben , Kompliment ! Rezension zu "totreich"
5 Sterne

Super spannend!

von Tanja Bamberg, Amazon Kundin

Das Buch ist von Beginn bis Ende wirklich sehr spannend. Der Schreibstil erinnerte ich irgendwie auch an die Thriller von Simon Beckett. Die Personen sind unheimlich gut herausgearbeitet, sodas man sehr schnell ein Bild von ihnen vor Augen hat. Die Story ist schlüssig und unheimlich detailliert geschildert. Dies ist sicherlich Geschmacksache, aber mir gefallen diese genauen Schilderungen extrem gut. Die Konstellation des Ermittlerteams Kommissar und Journalist finde ich interessant und verlangt nach mehr. Daher freue ich mich schon darauf, den Nachfolgeroman "Aufgefressen" zu lesen. Den Thriller "totreich" kann ich auf jeden Fall jedem Krimi-Fan empfehlen.
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